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Willkommen
auf dem BEAM - Planeten!
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Ein
PHOTOPOPPER: Zwei Photodioden als Augen, Gitarrensaiten als
Fühler
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BEAM
ist die Abkürzung aus den Anfangsbuchstaben Biology,
Electronics, Aesthetics und Mechanics.
BEAMs sind im Grunde genommen Miniatur-Roboter mit organisch anmutenden
Verhaltensmustern. Bewegung, Verhalten und Optik von Insektenwerden
hierbei studiert und mechanisch simuliert. Der Ausgangspunkt zur
Entwicklung eines BEAMs ist nicht etwa eine Computersimulation,
sondern vielmehr der Erfindungsreichtum und das Experiment. Die
letztendliche Umsetzung der Idee in Form und Funktion erzeugt immer
einen Roboter mit nichtlinearer Synchronisation.
Konkret
heißt dies, dass das Verhalten eines Roboters zwar geplant,
aber nicht präzisiert werden kann. Das Verhalten des Roboters
wird durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst: Reibung, Wärme,
Magnetismus, elektronische Schaltschwellen, Gravitation u.v.m. Dies
alles sind Einflüsse, die eine Bewegungen nicht mechanisch
anmuten lassen, sondern vielmehr biologisch. Darin liegt der Reiz
dieser Roboter. Obwohl präzise konstruiert, bewegen sie sich
doch holprig und ungeschickt. Man erkennt hier eher die tölpelhafte
Heuschrecke, als den präzisen Industrieroboter.
Die
BEAM-Familie im Überblick
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Ein
HEAD auf Sonnensuche |
BEAMs gibt es
in vielen Formen und Typen. Allen BEAMs gemeinsam ist ein mehr oder
weniger ausgeprägter mechanische Kern und das elektronische
Gehirn. Je komplexer die Mechanik und Elektronik, umso beeindruckender
sind die Fähigkeiten, die ein BEAM aufweisen kann. Damit der
BEAM überhaupt "lebt" werden Sensoren verwendet,
die dem BEAM verschiedene Eigenschaften geben. Zu den Sensoren gehören:
Fotodioden, Infrarot-Dioden, Mikrofone, Berührungssensoren,
Radio-Sensoren, Wärme-Sensoren etc.. Fotodioden werden beispielsweise
benutzt, um BEAMs gezielt auf eine Lichtquelle zulaufen zu lassen.
Berührungssensoren verwendet man, um Kollisionen mit anderen
Gegenständen zu vermeiden. Es gibt auch BEAMS, deren Verhalten
vom Emfang örtlicher Radiosender abhängig ist. Der Phantasie
und dem Erfindungsreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt. Man
teilt BEAMs in verschiedene Gruppen auf. Dies sind im einzelnen:
•
Photovores, Photopopper, Solarroller
(Solargetriebene ein- oder zweimotorige Roboter mit der Fähigkeit
der Lichtortung und Berührungssensorik)
• Heads
(Solargetriebene, einmotorige Roboter, die sich dem Licht zuwenden)
• Walker
(Ein- oder mehrmotorige Insekten, einige mit Berührungssensorik)
• Symets
(Solargetriebene, einmotorige Dreh-Roboter)
• Pummer
(Solargetriebene Roboter, die bei Dunkelheit die Sonnenenergie
in Form von elektrischem Licht wieder freigeben)
• und noch Exoten, wie Swimmer,
Climber, Crawler, Jumper, Squirmer und... und... und.
Beispiele
BEAM-Beispiel_1,
Quicktime-Movie, 2,5 Mbyte
BEAM-Beispiel_2
, Quicktime-Movie,
5,2 Mbyte
Voraussetzung
für den Bau von BEAMs
Um BEAMs zu entwickeln, benötigt man neben ein wenig handwerklichem
Geschick auch einfache Elektronik-Kenntnisse. Außerdem, eine
gehörige Portion Zeit. Wem die Entwicklung von BEAMs zu zeitaufwendig
erscheint, der kann natürlich auch die diversen Bausätze
oder Fertigroboter, die das Internet anbietet, beziehen.
Ansonsten bietet dieser Auftritt jede Menge Anleitungen und Links
für den ambitionierten Entwickler.
"Ich wollte schon immer ein Haustier - also bastelte
ich mir eins!"

©wendeling2005/2009
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